Stern TV auf RTL: Opferentschädigung und funktionelles Training

29. Mai 2013 - 21:07 - 9 Kommentare

Seit 1990 läuft Stern TV auf RTL als eine der erfolgreichsten Fernsehmagazine. Steffen Hallaschka präsentiert auch heute wieder aktuelle Themen, die bewegen, und diskutiert darüber mit Betroffenen und Experten. Dieses Mal geht es unter anderem um falsche Angaben beim Spritverbrauch.

Stern TV widmet sich einem der Lieblingsthemen der deutschen Autofahrer: Tanken wird immer teurer, obwohl die Fahrzeuge angeblich immer weniger Spritverbrauch aufweisen. In der Reportage wird aufgedeckt, dass viele Verbrauchsangaben falsch sind und bis zu 38 Prozent mehr Benzin benötigt wird. Laut einem Test des Auto Club Europa (ACE) wurden im Durchschnitt 13,4 Prozent mehr Sprit verbraucht als angegeben, das Klimaforschungsinstitut „International Council of Clean Transportation“ kommt auf 25 Prozent. Moderator Steffen Hallaschka begrüßt im Studio Helge Kondring, der eine Klage gewann, da sein Auto 8,5 Liter auf 100 Kilometer verbrauchte – angegeben waren 7,7 Liter. Zudem spricht er mit Dr. Ulrich Eichhorn vom Verband der Automobilindustrie (VDA).

Stern TV: Aktuelle Themen mit Steffen Hallaschka

Zudem stellt Stern TV das „Funktionelle Training“ vor: Ohne teure Geräte oder Fitness-Studio Mitgliedskarte kann man damit zu Hause die Muskeln, seine Muskelansätze, sowie die Sehnen und Gelenke trainieren und sich auf einfache und spaßbringende Weise eine gute Figur erarbeiten. Entwickelt wurde das System von Personal Trainerin Nina Romm, die auch im Fernsehmagazin zugegen sein wird und zusammen mit Steffen Hallaschka ihre Methode vorstellt.

Hallaschka geht in der aktuellen Ausgabe des Magazins auch ein schwerwiegendes Thema an: Silvia Kaelcke muss seit nunmehr 15 Jahren um Gerechtigkeit und Opferentschädigung kämpfen. Vom eigenen Vater missbraucht, wird sie schwanger und bekommt ein behindertes Kind – elf Jahre lang schweigt sie, bis ihr schweres Schicksal bekannt wird. Nur ein Jahr nachdem endlich die Opferrente für ihre Tochter anerkannt wird, stirbt sie mit 23 Jahren. Seitdem muss Silvia Kaelcke um ihr Recht als Gewalt- und Missbrauchsopfer streiten. Hierzu sind Rechtsanwalt Stefan Korff und die Bundesvorsitzende der Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer „Weisser Ring“, Roswitha Müller-Piepenkötter, bei Stern TV.

Bewegende Berichte und Reportagen im Magazin auf RTL

Vor einigen Wochen erregte der Fall einer Flaschenpost Aufmerksamkeit, die nach 35 Jahren in Norwegen ankam. Von dort antwortete ein unbekannter Finder den beiden mittlerweile erwachsenen Absendern und eine spannende Suche begann – Steffen Hallaschka berichtet über die Mithilfe der Stern-TV-Zuschauer und der norwegischen Medien.

Stern TV läuft am 29. Mai 2013 um 22.15 Uhr live auf RTL.

Bild: (c) RTL / Stefan Gregorowius

 
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Kommentare zu Stern TV auf RTL: Opferentschädigung und funktionelles Training

Zu diesem Beitrag gibt es 9 Kommentare.

von xxxx am 29. Mai 2013 - 22:47 Uhr

ich möchte NICHT, dass mein Name in irgendeiner Form öffentlich genannt wird !!!
Opferentschädigung … was will sie denn ? Geld, Anerkennung ? und geht es ihr denn dann besser ? Ganz sicher nicht denn ich bin selber 10 Jahre lang (seit dem 6. Lebensjahr) massiv und brutal vom Stiefvater missbraucht worden. Bin jetzt 51 Jahre alt und auch aus diesem Grunde seit vielen Jahren berentet. Hatte keine Kindheit und bis heute an diesem Trauma zu arbeiten mit zig Klinikaufenthalten. Weder damals bis heute kein oder wenig Verständnis von aussen. Wäre dieser Mensch zeugungsfähig gewesen hätte ich sicher nicht nur 1 Kind und ich finde es ganz schlimm was der Dame aus ihrer Sendung passiert ist aber ich hätte keine Kraft noch zu kämpfen weil ja eh nichts rauskommt. Sie soll sich freuen so einen lieben Mann an ihrer Seite zu haben. Bei mir hat keine Partnerschaft gehalten und ich muss heute mit ein bisschen Rente auskommen.Opferentschädigung klingt viel zu schön um wahr zu sein aber kann diese Traumen auch nicht nehmen.

von Andrea Winterfeld am 29. Mai 2013 - 22:48 Uhr

Mir bleibt die Sprache weg!! Das ist nicht möglich…. Die arme Frau hat in meinen Augen Anspruch auf Schmerzensgeld nachdem was sie durchlebt hat. Würde die gute Frau ihren Mann nicht haben dann wäre sie TOT mit Sicherheit und dann hat die Justiz ein Mord auf den Gewissen.. Wollt IHR das?? Ich könnt schreien. Dieser Frau muss man mit Respekt gegen über stehen.

von J.L. am 29. Mai 2013 - 22:51 Uhr

Was für eine Schmach, 15 Jahre Hinhaltetechnik. Das ist der sogenannte Rechtsstaat.
Die Frau Kaelcke mit der Vergewaltigung tut mir sehr leid, aber Recht haben und Recht bekommen sin in diesm Staat nicht möglich. Ich habe auch um mein Recht geklagt und die sogenannten Sozialrichter waren sich schon im Vorfeld einig, mir mein recht zu verwehren. Ich habe jegliches Vertrauen an die Politik in diesem Staat verloren. Bei mir war es aber ein anderse Thema. Ich wünsche Frau Kaelcke alles gute.

von Betroffene am 29. Mai 2013 - 22:52 Uhr

Opferentschädigung
Selber (Opfer). Habe durch Zufall davon erfahren .Ich war in der Traumaklinik und ich haben da meine Mitpatientinen aufgeklärt über Opferentschädigung .die wussten nichts davon.!!!!
es muss mehr Aufklärung Psychologen,Kliniken,für Opfer geben im Bezug auf das OEG Anspruch!!!!!!!!!!

von alexa whiteman (geb. hüttinger) am 29. Mai 2013 - 23:04 Uhr

auch ich bin opfer nach dem oeg in bayern.
ich bin ein heimkind durch die kat/kiche von 1960-1978
ich habe 7jahre gekämpft um als opfer nach dem oeg anerkannt zu werden.
ich kann es 100 prozent nach voll ziehen was diese frau immer noch durch machen muss.
der weise ring hat mir in keinster weise geholfen im gegenteil ich wurde als fall abgestellt. auch meinem anwalt gegenüber hat sich der weise ring negativ verhalten.

alexa whiteman
überlebendes heimkind/bayern
1960-1978

von Claudia Ellrich am 29. Mai 2013 - 23:05 Uhr

Ich finde es sehr mutig das die Frau ihren Vater verklagt hat.
Ich habe dieses selbst mit gemacht und bereue es bis bis heute das ich nie was gesagt habe.ich fürderhin Jahre lang von meinem Großvater bei dem ich wohnte vergewaltigt.ich habe bis nach dem tot meiner Großeltern geschwiegen.vor 17 Jahren brach es endlich aus mir raus aber da konnte ich nix mehr machen und mein Umfeld spielt es bis heute runter und sagt Schwamm drüber er ist tot.heute bin ich 45 Jahre und ich habe bei dem Bericht mit gelitten und geweint.und kann nur meine kraft schicken das die Dame ihr recht bekommt.denn zurück bleibt immer nur ein warum.

von W. Maier am 29. Mai 2013 - 23:10 Uhr

Hallo Herr Steffen Hallaschka,
bin ich froh das meine Gurke ( A4 1,9TDI Bj.99 ) nur 60Liter auf 1300KM braucht. Wenn Audi mir ein Service Schenkt Fahre ich auch noch die nächsten 50000Km im Original zustand und komme dann auf 650 000KM. LG. Aus Salzburg W. V. Maier

von malcomxl am 29. Mai 2013 - 23:10 Uhr

bin schockiert was diese frau vor gericht ertragen muß,was sind das für RICHTER vieleicht auch pädophile die missbrauch in der familie vertuschen möchten jahrzehnte lang diese frau durch gutachten fertig zu machen,sorry wo ist da der opfer schutz,mir wird übel bei dieser Justiz
mfg malcom

von Thomas Elsner am 29. Mai 2013 - 23:16 Uhr

Betreff: Verbrauch Kraftstoff
Ich fahre seit 2008 einen Audi A4, dessen Durchschnittsverbrauch mit 7, 1 l/100km angegeben ist.
Diesen Wert habe ich 4mal mit vollem Tank und maessiger Fahrweise getestet. Der erste Test lag bei
6, 9 ltr. Der vierte Test lag bei 7, 3 Litern, die anderen lagen dazwischen. Ansonsten liege ich immer zwischen
8 und 9 Litern, dann aber recht sportlich-es geht also,
die angegebenen Werte zu erreichen.

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