Giro d’Italia 2013: Gewinner Vincenzo Nibali verzichtet auf die Tour de France

27. Mai 2013 - 08:19 - keine Kommentare

Auf der letzten Etappe des Giro d’Italia 2013 konnte der Brite Mark Cavendish nach 197 in Brescia noch einmal seine Sprinterqualitäten unter Beweis stellen und sicherte sich den fünften Tagessieg bei der Italienrundfahrt. Erwartungsgemäß ließ sich Vincenzo Nibali aus Italien den Gesamtsieg nicht mehr nehmen.

Der letzte Abschnitt über 197 Kilometer nach Brescia war für Vincenzo Nibali noch einmal eine Belohnung für einen wirklich beschwerlichen Giro d’Italia 2013. Statt frühlingshafter Temperaturen quälten sich die Fahrer durch Dauerregen, Schnee und Eis. Die Wetterkapriolen reichten sogar so weit, dass die Rennleitung einige Etappen modifizieren mussten, um nicht die Gesundheit der Fahrer zu gefährden. Für einige Topleute war dies zuviel der Herausforderung und so stieg unter anderem Topfavorit Bradley Wiggins frühzeitig aufgrund einer schweren Erkältung aus.

Vincenzo Nibali ließ davon nicht beirren und legte früh den Grundstein für den Erfolg bei der diesjährigen Italienrundfahrt. Als Krönung konnte der Astana-Profi das schwere Bergzeitfahren betrachten, in dem er die gesamte Konkurrenz hinter sich gelassen hatte. Wer nun allerdings auf eine Teilnahme an der Tour de France 2013 gehofft hatte, sah sich enttäuscht. Nibali will sich auf die Vuelta im Spätsommer und die WM konzentrieren.

Mark Cavendish mit fünften Etappensieg

Große Anerkennung muss man auch Mark Cavendish zollen. Der Brite gewann auch die letzte Etappe beim diesjährigen Giro und kommt somit auf insgesamt fünf Tageserfolge. Der Lohn für die Qualen durch die Berge.

Bild: Vincenzo Nibali von denismenchov08, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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