Giro d’Italia 2013: Longarone – Treviso über 134 Kilometer mit einer Sprintankunft

16. Mai 2013 - 08:38 - keine Kommentare

Die 12. Etappe von Longarone nach Treviso über 134 Kilometer verfügt über ein sehr flaches Profil, damit die Klassementfahrer ein wenig entspannen können und die Sprinter wieder in den Vordergrund rücken. Nach den anstrengenden Tagen in den Bergen sicherlich eine willkommene Abwechslung.

Gestern konnten sich auf der 11. Etappe beim Giro d’Italia 2013 zwei Deutsche gut in Szene setzen. Zunächst hatte der Erfurter Patrick Gretsch vom Team Argos-Shimano einen Ausreißversuch gewagt und war 30 Kilometer allein an der Spitze unterwegs, aber wie so oft in den vergangenen Tagen sorgten Regen und das kalte Wetter dafür, dass sein Versuch mit einem großen Rückstand im Ziel endete.

Etwas besser machte es Rostocker Paul Martens, der lange Zeit zu einer Spitzengruppe gehört und am Ende im Ziel Fünfter wurde. Der acht Kilometer lange Schlussanstieg hatte es dabei wieder in sich und forderte fast allen Fahrern das Letzte ab. Ramunas Navardauskas kam am besten mit dem Anstieg zurecht und sicherte sich am Ende den Tagessieg mit fast einer Minute Vorsprung. Im Rosa Trikot des Führenden bleibt weiterhin der Italiener Vincenzo Nibali.

Giro d’Italia 2013: Longarone – Treviso über 134 Kilometer mit einer Sprintankunft

Nach den anstrengenden Tagen in den Alpen steht heute auf der 12. Etappe zumindest für die Klassementfahrer etwas Erholung auf dem Plan. Der Abschnitt von Longarone nach Treviso über 134 Kilometer ist größtenteils flach und könnte höchstens Ausreißern eine perfekte Bühne bieten. Allerdings wollen die Sprinter heute beim Tagessieg ein entscheidendes Wörtchen mitreden.

Bild: Giro d’Italia von Ta_du, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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