Der deutsche Filmpreis 2013 im ZDF mit Mirjam Weichselbraun

26. April 2013 - 21:00 - keine Kommentare

Zum 63. Mal wird der deutsche Filmpreis verliehen: Im Berliner Friedrichstadt-Palast entscheidet sich, welche der nominierten Filme in diesem Jahr mit der „Lola“ ausgezeichnet werden – das ZDF strahlt die von Mirjam Weichselbraun moderierte Gala am selben Abend aus.

Fast drei Millionen Euro kommen bei den einzelnen „Lolas“ zusammen: Der Deutsche Filmpreis wird als höchstdotierter Kulturpreis geführt und von der Deutschen Filmakademie, deren Präsidentin derzeit Iris Berben ist, verliehen: Am 26. April 2013 wird die Auszeichnung zum 63. Mal zelebriert und die ehemalige Viva- und MTV-Moderatorin Mirjam Weichselbaum wird durch die Gala in Abwechslung mit Film- und Fernseh-Prominenz führen. Für den Hauptpreis in der Sparte „Programmfüllende Spielfilme“ konnten sich „Cloud Atlas“ von Tom Tykwer und den Wachowski Geschwistern, Margarethe von Trottas „Hannah Arendt“, Jan Ole Gersters „Oh Boy“, „Lore“ von Cate Shortland, „Quellen des Lebens“ von Oskar Roehler und „Die Wand“ von Julian Roman Pölsler als Favoriten durchsetzen.

Der Deutsche Filmpreis: Nominierungen für Cloud Atlas, Hannah Arendt und Oh Boy

„Oh Boy“, „Hannah Arendt“ und „Cloud Atlas“ haben gute Chancen auf mindestens eine der „Lola“-Preise, denn sie wurden in etlichen weiteren Kategorien nominiert: Alle drei sind auch bei der besten Regie zu finden, und auch beim besten Drehbuch, der besten weiblichen und männlichen darstellerischen Leistung in Haupt- und Nebenrollen, der besten Kamera, dem besten Schnitt, dem besten Szenenbild und den Kostümen, der Maske und der Tongestaltung, sowie der besten Filmmusik sind jeweils mindestens einer dieser drei unter diesen Nominierungen – vor allem die Macher von „Cloud Atlas“ können schon jetzt auf 9 Erwähnungen stolz sein.

Um die „Lola“ für die beste weibliche Hauptdarstellerin gehen dabei Martina Gedeck in „Die Wand“, Birgit Minichmayr in „Gnade“ und Barbara Sukowa in der Titelrolle der Biographie „Hannah Arendt“ ins Rennen, bei den männlichen Hauptrollen sind es Edin Hasanovic in „Schuld sind immer die anderen“, Tom Schilling in „Oh Boy“ und Sabin Tambrea in „Ludwig II.“.

Ehrenpreis für Werner Herzog bei der Filmpreis-Gala im ZDF

Bei den nominierten Kinderfilmen findet sich die Neuverfilmung von „Das Haus der Krokodile“ von Cyrill Boss und Philipp Stennert, sowie „Kaddisch für einen Freund“ von Leo Khasin. Im Bereich der abendfüllenden Dokumentationen stachen für die Jury der Filmakademie in diesem Jahr „More Than Honey“ von Markus Imhoof heraus, der das weltweite Bienensterben thematisiert, die Alzheimer-Doku „Vergiss mein nicht“ von David Sieveking über dessen Mutter und „Die Wohnung“ von Arnon Goldfinger, in der der israelische Dokumentarfilmer in den Hinterlassenschaften seiner Großmutter auf eine unbekannte Familiengeschichte stößt.

Ein Preisträger steht bei alldem bereits fest: Regisseur Werner Herzog wird mit dem Ehrenpreis während der Gala ausgezeichnet. Das ZDF wird den Deutschen Fernsehpreis 2013 am 26. April 2013 ab 22.20 Uhr ausstrahlen.

Bild: Iris Berben von Schröder+Schömbs PR _ Brands | Media | Lifestyle, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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