Euro-Skepsis: Ein Drittel der Deutschen möchte D-Mark wieder

27. März 2013 - 10:47 - keine Kommentare

Die Bank of Scotland hat wie bereits in den Jahren 2011 und 2012 das Forsa Meinungsforschungsinstitut beauftragt, eine Umfrage für den „Sparerkompass 2013“ zu erstellen. Dabei ließen sich Spar-Tendenzen und Anlagemöglichkeiten ebenso ablesen, wie eine weitgehende Zustimmung zum Euro.

1.680 repräsentative Personen zwischen 18 und 69 Jahren wurden von Forsa für die Bank of Scotland aus allen Bundesländern wurden zu ihrem Umgang mit Geld, Anlagen und der Altersvorsorge befragt, herausgekommen ist der „Sparerkompass 2013“. Auch ihr Sparverhalten wurde unter die Lupe genommen – wie auch ihre Einstellung zum Euro und einem möglichen Wunsch der Wiedereinführung der D-Mark, wie Medien aus der Forsa-Studie zitieren.

Sparerkompass 2013: Ein Drittel der Deutschen möchte D-Mark wieder

Gemäß diesen Medienberichten ist die Zustimmung für den Euro auch nach der Wirtschafts- und Finanzkrise noch relativ hoch: 88 Prozent der Befragten sprachen sich für den einfachen Umgang mit der gemeinsamen Währung im Ausland aus, nur etwas mehr als die Hälfte von ihnen (53 Prozent) rechnen die Beträge beim Einkaufen noch um. Lediglich 33 Prozent haben in der Forsa Umfrage ihr Vertrauen in den Euro verloren und ebenso viele möchten gerne wieder in DM bezahlen.

Große Unterschiede konnten allerdings innerhalb der Fragestellungen und Bewertungen bei den verschiedenen Altersstufen erkannt werden: Besonders Euro-skeptisch scheinen dabei die 40- bis 49-jährigen zu sein, die sich mit den höchsten Werten gegen die neue Währung stellen, dicht gefolgt von der ältesten Gruppe zwischen 60 und 69 – diejenigen Befragten, die zwischen 18 und 29 Jahren sind, wollen die D-Mark zu lediglich 16 Prozent zurück.

Forsa Umfrage: Euro-Skepsis gering

Wie es in den Zeitungen heißt, seien auch zwischen Personengruppen, die zwischen eintausend und zweitausend Euro netto im Monat und jenen mit über 4.000 Euro deutliche Unterschiede zu sehen: Bei den weniger verdienenden Haushalten sei der Unmut über den Euro größer, während die Personen mit mehr Geld auf dem Konto weniger Angst hätten, ihr Geld in einer weiteren Krise zu verlieren.

Einen größeren Abschnitt im „Sparerkompass 2013“ stellt allerdings der Umgang mit Geld als Anlage auch für das Alter dar. Hierbei hat Forsa festgestellt, dass zwar viele Sparer ihr Geld regelmäßig anlegen, jedoch nicht unbedingt in Form von sinnvollen Altersversorgungen. Ebenso seien auch Geldverstecke zu Hause nach wie vor eine beliebte, wenn auch nur bedingt sichere oder sinnige Absicherung.

 
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