Was kostet ein Kind? – Dokumentation im ZDF

12. März 2013 - 19:26 - keine Kommentare

Das ZDF stellt sich die Frage „Was kostet ein Kind?“ von der Geburt bis zum 18ten Lebensjahr. Die Dokumentation von Tom Ockers wird mit dem zweifachen Vater Matthias Fornoff all dem nachgehen, was an Kleidung, Lebensmitteln, Ausbildung und Freizeit zusammenkommt.

„Was kostet ein Kind?“ fragen sich nicht nur angehende Eltern, sondern auch jene, die bereits Kinder haben. Denn wenn man sich um den Nachwuchs kümmert, können die finanziellen Dimensionen durchaus aus dem Blick verschwinden. Tom Ockers schickt ZDF-Korrespondenten und „heute“ Anchorman Matthias Fornoff zu drei Familien, um mit ihnen gemeinsam auszurechnen, wie viel Geld sie von der ersten Windel bis zur Volljährigkeit ihrer Kinder für sie ausgeben.

Was kostet ein Kind? Dokumentarfilm im ZDF

Schon die ersten Anschaffungen gehen ins Geld: Der finanzielle Aufwand für die Erstausstattung an Wickelkommoden, Kleidung, Pflegemitteln und Nahrung muss bereits geleistet werden, bevor das Kind überhaupt auf der Welt ist – Matthias Fornoff rechnet 1.000 Euro alleine für Windeln aus. Eine Wäscheleine mit all den Anziehsachen in den nächsten 18 Jahren macht eine Länge von 700 Metern aus, würde man sie sammeln und aufhängen, etwas über 9.000 Euro kommen dabei zusammen.

Kinderbetreuung, Elternzeit, Kosten bei Krankheiten, Geld für Kindergarten, Kita, Schule, Nachhilfe – Eltern werden in vielerlei Hinsicht finanziell und zeitlich gefordert, weitere Kosten gesellen sich aus den Bemühungen um eine gute Entwicklung hinzu. Waren vor fünfzehn Jahren die finanziellen Belastungen noch um 10 Prozent günstiger, müssen heute pro Jahr von allen deutschen Eltern alleine für Nachhilfestunden 1,4 Milliarden Euro gestemmt werden.

Später kommen weitere Wünsche und Bedürfnisse, Ausgaben für Sport oder Taschengeld hinzu und auch Urlaube und Sonderausgaben müssen bedacht werden. Die Doku „Was kostet ein Kind?“ bezieht sich auf die Aussagen der drei Familien genauso, wie auf die Beobachtungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden – das Endergebnis der Rechnung erstaunt sogar die befragten Eltern selbst.

Kostenfaktor Kinder: Matthias Fornoff geht der finanziellen Belastung von Eltern nach

Die Dokumentation „Was kostet ein Kind?“ sollte eigentlich bereits im Oktober 2012 gesendet werden, wurde dann allerdings auf den aktuellen Termin verschoben. Damit wird sie Teil der momentan sehr erfolgreichen Reihe von Dokus, die auf diesem Sendeplatz den Dienstag erobern: Nach den Produkt-Tests von Nelson Müller „Wie gut ist Billig-Bio?“ und „Wie gut sind No-Name-Lebensmittel?“, sowie „Die ganze Wahrheit über Fitness“ passt der Film von Tom Ockers in der Tat gut in dieses Konzept. Das ZDF wird den Film mit Matthias Fornoff am 12. März 2013 um 20.15 Uhr ausstrahlen – er kann aber auch in der Mediathek des Senders im Internet abgerufen werden.

Bild:Eltern von Dieter Karner, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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