Genfer Autosalon 2013: Zahlreiche Neuheiten faszinieren Besucher

6. März 2013 - 14:41 - keine Kommentare

Auch 2013 begeistert der Automobilsalon in Genf tausende Besucher. Dabei macht sich die Krise der Branche nur wenig bemerkbar, denn über 100 Premieren wurden präsentiert. Bei der Messe der Luxusautos schlägt der Lamborghini Veneno, der über 3,5 Millionen Euro kostet, alle Rekorde.

Massenhersteller wie Opel, PSA Peugeot Citroën und Ford wurden von der Autokrise schwer getroffen. Der Genfer Autosalon 2013 bildet eine komplett verschiedene Situation ab. Über 100 Premieren stellen die verschiedenen Hersteller in der zweitgrößten Stadt der Schweiz vor. Dabei fällt auf, dass viele Marken eine Flucht in den Luxus antreten, um das bisher schwache Autojahr 2013 auszugleichen.

Neue Superlative auf der Messe der Luxusautos

Besonders die Nobelmarken präsentieren in Genf Autos, die bisherige Superlative in den Schatten stellen. Ein Musterbeispiel für diese Entwicklung stellt der Lamborghini Veneno dar, den der italienische Hersteller anlässlich seines 50. Geburtstages präsentiert. Der Wagen ist mit 750 Pferdestärken ausgestattet und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 355 km/h. Auch aufgrund seines spektakulären Designs verlangen die Italiener für ein Exemplar des Venenos 3.570.000 Euro. Doch potentielle Käufer in Genf musste Lamborghini enttäuschen. Lediglich drei Exemplare des teuersten Autos der Welt wurden gebaut und diese sind längst verkauft.

Aus dem gleichen Land wie der Veneno stammt auch der Nachfolger des Ferrari Enzo, der den Namen ”LaFerrari” trägt. Die 963 Pferdestärken sollen den Supersportwagen in sieben Sekunden auf ein Tempo von 200 km/h beschleunigen. Im Vergleich zum Veneno ist der neue Ferrari ein Schnäppchen, denn er ist für 1,19 Millionen Euro erhältlich. Insgesamt 499 Exemplare wollen die Italiener von dem Hybrid-Sportwagen herstellen, der zum stärksten Modell in der Geschichte des Automobilbauers avanciert.

Opel Mokka setzt neuen Trend

Die Massenhersteller versuchen dagegen mit bewährten Konzepten zu punkten. Im Fall Opel hat sich dieser Schachzug gelohnt, denn der Mokka entwickelt sich zum Erfolgsmodell. Insgesamt 90.000 Bestellungen gab es bereits für den Mini-SUV, der scheinbar einen neuen Trend gesetzt hat. Auch die weiteren Hersteller versuchen diese Klasse auszufüllen. In Genf waren unter anderem der Ford EcoSport, der Peugeot2008 und der Renault Captur zu bestaunen. Bei den Familienautos stellten einige Hersteller die Nachfolger von Erfolgsmodellen vor. Citroën präsentierte einen Vorboten des C4 Picasso, während aus Japan im Herbst die nächste Auflage des Nissan Note wartet. Der Trend der Massenhersteller zur Produzierung von Familienautos wird sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen.

Bild:Genfer Autosalon 2013 von jaguarcarsmena, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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