Und alle haben geschwiegen: Film mit Senta Berger und Dokumentation im ZDF

4. März 2013 - 19:22 - 17 Kommentare

Senta Berger und Matthias Habich spielen in dem erschütternden ZDF-Fernsehfilm „Und alle haben geschwiegen“ zwei ehemalige Heimkinder, die beim Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ 2009 ihre Geschichte erzählen sollen: Vor 44 Jahren waren sie im Heim schwer missbraucht worden.

Aufwühlend, beeindruckend und schwer zu ertragen: Der Fernsehfilm „Und alle haben geschwiegen“ nimmt sich im ZDF einem noch immer nicht vollständig geklärtem Thema an – der Misshandlung durch Aufseher in Kinderheimen in den 1950ern und 1960ern. Basierend auf dem aufrüttelnden Buch „Schläge im Namen des Herrn“ von Peter Wensierski hat Regisseur Dror Zahavi, der bereits die Biografie von Marcel Reich-Ranicki verfilmte, ein zwar fiktives, aber eindringliches Zeugnis der damaligen Zeit mit Senta Berger und Matthias Habich angefertigt, das schonungslos die Zuschauer an dem Leid der Opfer teilhaben lässt.

Und alle haben geschwiegen: Mit Senta Berger und Matthias Habich

44 Jahre nachdem Luisa (Senta Berger) und Paul (Matthias Habich) gemeinsam im kirchlichen Erziehungsheim Falkenstein eine körperliche und seelische Tortur ertragen mussten, treffen sie im Jahr 2008 wieder aufeinander. Grund ist der Runde Tisch, der vom Bundestag zur Erörterung der Anschuldigungen der Opfer der „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ einberufen wurde. Luisa ist nun erfolgreich und glücklich in Amerika verheiratet, doch Paul hat die Qualen seiner Kindheit noch immer nicht überwunden. Während sie gegen die Relativierungsversuche der Kirchenvertreter antritt, findet Paul zunächst den Mut nicht, über seine Erlebnisse zu berichten.

In den 60ern kommt Luisa in das Heim, da ihre Mutter schwer krank ist – in kürzester Zeit muss sie feststellen, dass ihre ehemaligen Zukunftschancen einem geradezu sadistischem Regiment aus harter Arbeit, harter Strafen und Unbarmherzigkeit in Verbindung mit falscher Frömmigkeit weichen. Noch ärger erwischt es den unsicheren und zurückgezogenen Paul, der ständig gezüchtigt wird – die beiden beschließen zu fliehen.

Film und Doku zu Heimkindern im ZDF

Im Film nach dem Drehbuch von Andrea Stoll brillieren nicht nur Senta Berger und Matthias Habich, sondern auch ihre jungen Pendants in der Vergangenheit: Die Szenen in „Und alle haben geschwiegen“ wechseln nahtlos vom kalten, unpersönlichen Raum des Runden Tischs zu der dreckigen, harten und brutalen Welt des Erziehungsheims, wo sich die Jugend von Luisa (Alicia von Rittberg) und Paul (Leonard Carow) in Rückblenden erschließt. Regisseur Dror Zahavi hält erbarmungslos auf die Schläge und Misshandlungen, Kameramann Gero Steffen arbeitet intensiv und behutsam, während die Trostlosigekeit von Falkenstein durch den Entzug der Farbe beinahe physisch spürbar wird.

„Und alle haben geschwiegen“ läuft im ZDF am 04. März 2013 um 20.15 Uhr. Im Anschluss an den so wichtigen wie schweren Film wird um 21.45 Uhr eine gleichnamige Dokumentation gesendet, in der direkt betroffene, ehemalige Heimkinder von ihrem Schicksal erzählen.

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Kommentare zu Und alle haben geschwiegen: Film mit Senta Berger und Dokumentation im ZDF

Zu diesem Beitrag gibt es 17 Kommentare.

von Mike Holland am 4. März 2013 - 21:19 Uhr

Da wird schon viel Wahres erzählt – ich habe es selber 15 Jahre erduldet (1953 – 1968) . Viele Szenen kenne ich ähnlich. Aber es gab dort keine Engel, wie die Psychologin, die deine Situation gesehen haben. Das verückte war aber diese unglaubliche Bigotterie der Kirche. Auch hier schwirrten die weißen Hauben frustrierter Schwestern, die glaubten das Wort Gottes durch Schläge durchsetzen mussten. Wenn wir im großen Eßsaal auf den “BOSS” warteten, der Papstähnlich immer 10 Minuten später auftrat und den hungernden Insassen erst einmal die 10 Gebote mit Auslegung abverlangte – und wehe dem, der versagte mit dem Rohrstock vor aller Augen zuschlug. – bevor der Trog zum Essen eröffnet wurde.
Mal abgesehen vom sexuellen Mißbrauch durch die Schweizer Vikare, denen man ausgesetzt war oder den Schlägen bis zur Bewußtlosigkeit durch die Heimlehrer, wird es für uns Betroffene schwer sein, zu beweisen, was wir erleiden mußten.
Wahrhaftig ist die Rolle von MAthias Habich, der sich weigert oder sich unfähig erklärt darüber zu sprechen. Wie soll das Alles gesühnt werden??? Das Versteht ohnehin keiner und den Schaden, den wir in das Leben mitgenommen haben ….
Na gut.Für den Drehbuchautor wäre es ganz gut gewesen, wenn er uns mal gefragt hätte. Eines jedenfalls steht fest. Die Kirche ist schon damals in meiner Welt der große Wahnsinn geworden. Kirche ist eine grausame Lüge und ihre Vertreter haben sich ganz gut an unseren Schenkeln gelabt.
Also, ein zustimmendes Lob zum Versuch das Thema zu zeigen. Die Realität war brutaler, als es der Film zu zeigen versuchte.
Mike Holland

von Susanne Griesbeck am 4. März 2013 - 21:39 Uhr

Der Film war super, ich hätte ihn mir nicht anschauen sollen, es kamen so viele Erinnerungen hoch. Endlich wird dieses Thema auch mal gezeigt! Es war eine grausame Zeit, ich war im Birkenhof in Hannover und kein Mensch kann sich vorstellen, was einem da genommen wird.

Danke für den Film und hoffentlich haben ihn viele gesehen!

von Zeitzeuge am 4. März 2013 - 22:23 Uhr

Diese Dokumentation ist einseitig.Es wurde z.Bsp.verschwiegen, dass der” Mädchen-hof” in Guxhagen eine staatliche Einrichtung war! Träger :LWV Hessen!! Ich wehre mich gegen die pauschale Rederei von der “KIrche”.Es sollte wohl unterschieden werden, um welche Träger -Caritas oder Diakonie es sich handelte, denn deren Praxis war sehr unterschiedlich

von Reiner Helm am 5. März 2013 - 09:15 Uhr

wo wird der Film und die Doku wiederholt oder wo kann man beide kaufen?

Danke

Reiner

von Thomas Franz am 5. März 2013 - 09:35 Uhr

Der gezeigte Film gab wieder, was seit geraumer Zeit über die Methoden der sogenannte Erziehungsheime, besonders der kirchlichen, berichtet wird. Nun, ich habe die Nase voll von “Kirche” und dies, obwohl ja nicht alle dort arbeitenden zweibeinigen Lebewesen, schlecht sind. Kirchenaustritt ist heute vollzogen. Wie soll denn Kirche Werte vermeitteln, wenn im Namen der Kirche in der Geschichte die größten Unrechtstaten geschehen sind oder zu mindest geduldet wurden.
Wie da mit Kindern und Jugendlichen umgegangen worden ist- Pfui Teufel !!
Diese bigotten Prister und Pfarrer, Nonnen und Schwesten, wer braucht denn solche … ?? Kirche lebt nur von der Angst, welche die Pristerlein den Menschen einreden, wenn die Menschen nicht “gehorsam” sind.
Ich bin somit ab jetzt ungehorsam – Kirche..du wirst beobachtet !!

von riko am 5. März 2013 - 09:38 Uhr

Sehr geehrte Herr Helm,

zumeist werden sind die Filme noch einmal in der ZDF Mediathek zu sehen:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/hauptnavigation/startseite

von Marion Münch am 5. März 2013 - 10:50 Uhr

Daran sieht man mal wieder was für ein leichtes Spiel es sein kann, dem Kind die Würde zu nehmen. Bürokratie und Kirche, Nein Danke!!!! Solche Idioten dürfen keine Kinder mehr unterrichten oder erziehen. Ich war total geschockt als ich das gesehen habe. Die Wut kam mir hoch und ich hätte am liebsten alle gerettet!!!!! Als 8 jähriges Kind musste ich auch leider so ähnliche Erfahrungen machen müssen. Ich musste an der Wand, im Stehen schlafen, nur weil ich mit meiner Bett-Nachbarin geredet hatte. Ich kam krank wieder nach Hause zurück. Dies war ein Verschcikungs-Heim Haftkrug.Wir wurden gezwungen zu essen bis zum Erbrechen und dann mussten die Kinder das Erbrochene wieder aufessen. Es war grausam. Ich hatte dann meinen Eltern geschrieben, das ich krank bin und das wurde wieder ausradiert und ich musste schreiben, das es mir gut geht mit hohem Fieber und Halsschmerzen.

von PK am 5. März 2013 - 12:07 Uhr

Gut, dass das gezeigt wurde. So etwas darf niemals vergessen werden. Sämtliche Gebote wurden ignoriert. Die gesamte Kirche sollte sich schämen. Man kann nur hoffen, dass es heute solche unangenehmen Vorfälle nicht mehr gibt.
Großes Kompliment an die beiden jungen Hauptdarsteller.

von Heidi Dettinger am 5. März 2013 - 13:29 Uhr

Der Film ist leider meilenweit an der Realität der Heimkinder vorbeigegangen:

Jungen und Mädchen in einem Erziehungsheim? Mit gemeinsamem Speisesaal?

Eine “zarte Liebesbeziehung” zwischen zwei 16jährigen Heimkindern?

Ein romantisches Treffen der beiden im Strafzimmer?

Ein irgendwie gemütliches Essen im Bauernhaus, wo gerade Klamotten geklaut wurden – bis der Bauer (endlich) kommt?

Luisa, die noch bevor sie 21 ist einen Ami heiratet, mit ihm in die USA geht wo der Mann dann Arzt ist und sie 40 (!) glücklich verheiratet sind?

Nach all den Jahren kommt Luisa dann zum Runden Tisch nach Berlin anreist? Wieso kam nicht eine Ehemalige aus Bochum oder Heidelberg? Wer hat sie angeschrieben und aufgefordert? Warum gerade sie?

Absolut eindrucksvoll hingegen die Darstellung Pauls am RTH, seine Angst vor Schlägen – auch noch als 60-Jähriger! Diese eine Sequenz hat für mich den Film ausgemacht.

von louise laaser am 5. März 2013 - 13:42 Uhr

Mir war regelrecht schlecht geworden – häufig musste ich daran denken, was mir als Säugling in einer DRK-Einrichtung wohl alles angetan wurde – erinnern kann ich mich an Schläge, Wegsperren, Erbrochenes wieder aufessen, an den Haaren hinterhergezogen werden ab ca. 2 1/2 Jahren, bis ca. 8 oder 9 Jahre (ab 4 1/2 in einer anderen Einrichtung) ging es mir ähnlich, erst danach wurde es besser und pädagofisch “wertvoller” ca. ab 1962

von Franz Scharf am 5. März 2013 - 18:56 Uhr

Ich habe gestern den Film mit Entsetzen gesehen und bin sehr schockiert gewesen. Meine Schwägerin war von 1969 bis 1970 in München in einer Institution der Englischen Fräuleins und war dort die Nummer 102. Da die Familie 1969 aus Rumänien übersiedelte, wurde ihren Eltern dieses Heim empfohlen um noch einen Schulabschluss in Deutschland zu haben, da der aus Rumänien nichts gilt ! 12 Monate mit 12 Stunden täglicher Sklavenarbeit, wie im Film, waren auch dort üblich. Schulunterricht gab es ein Mal die Woche für wenig Stunden, da dann wieder die Wasch- und Bügelarbeit für die kirchlichen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Kindergärten und für die privaten Kunden verrichtet werden mussten. Ein Ausgang war auch nicht möglich und es gab keine Besuchszeiten für die Eltern. Dies in einem Lande wo lt. Verfassung der Mensch an erster Stelle steht und von der Kirche die Nächstenliebe in den zehn Geboten so groß geschrieben wird !!! Hat damals Gott nicht das Übel sehen wollen ?

von Ursula Renner am 5. März 2013 - 19:42 Uhr

Eigentlich wollte ich diese haarsträubenden, unerträglichen, vollkommen entmenschlichten Prozeduren, wie man mit jungen Menschen umgegangen ist, gar nicht ansehen, man könnte meinen, für diese “Heime”, hat man die ehemaligen pervertierten KZ Aufseherinnen rekrutiert.Ich war auch in einem kathol. Heim, nur als zahlende Schülerin, habe die masslose Unwissenheit der “barmherzigen” Schwestern miterlebt.Aber ich hatte Glück,niemand hat mich misshandelt, aber die bigotte Einstellung der Schwestern war ein Graus.

von Jutta R. am 9. März 2013 - 09:39 Uhr

Dieser Film hat mich zutiefst berührt! Ich bin behütet aufgewachsen, und dafür bin ich sehr dankbar. Was mussten diese jungen Menschen ertragen ! !
Ich bin inzwischen fast 70 Jahre alt, und habe mich während des Films plötzlich an Worte meiner Eltern erinnert : . . .wenn ihr jetzt nicht gehorcht, dann kommt ihr in´s
Heim! Wussten die “ERWACHSENEN” was sie da sagen? ?
Falls es den Kindern überhaupt möglich war zu sprechen:
Warum hat niemand zugehört ?
Warum hat ihnen keiner geglaubt ?
Warum hat niemand was getan ?

von H. Schmidt am 18. März 2013 - 19:17 Uhr

Der Film war echt spitze. Auch ich bin in einem Heim in Saarbrücken auf gewachsen. Ich kann nur sagen es war genau so. Nass die ganze Nacht im Waschraum stehen..An einen Stuhl mit Händen und Füßen gefesselt und Nase zu gehalten.So wurde mir ein Essen das ich nicht wollte eingetrichtert.Viel Schläge viele Narben die mich das ganze nicht vergessen lassen. Nie hätte ich mein Kind in ein Heim gegeben lieber hätte ich es mir auf den Rücken gebunden und wäre mit Schaufel und Hacke Arbeiten gegangen.Ja diese Einstellung von den ach so heiligen Schwestern war ein Graus.Wir Kinder aus dem Kinderheim kommen bestimmt alle in den Himmel den die Hölle hatten wir auf Erden.

von Martin MITCHELL am 6. April 2013 - 11:08 Uhr

“Und alle haben geschwiegen” — Und jetzt?

WICHTIGER HINWEIS FÜR ALLE BETROFFENEN MISSHANDELTEN UND AUSGEBEUTETEN EHEMALIGEN HEIMKINDER, INTERESSIERTE UND UNTERSTÜTZER !

Ich, der Australier Martin MITCHELL ( Jg. 1946 ), auch vielen als »martini« bekannt, selbst ein Betroffener der Kinderheimhöllen Deutschlands der 1960er Jahre ( der sich schon 10 lange Jahre mit diesem Thema beschäftigt ! ) – u.a. auch selbst ein ex-Freistätter bin – habe am Freitag, 22. September 2013, um 01:51 Uhr (MEZ) folgenden Thread zu diesem Thema im HEIMKINDER-FORUM.DE eröffnet: »ÖFFENTLICHE DEBATTE zum ZDF-Film “Und alle haben geschwiegen” ausgestrahlt im TV europaweit am 04.03.2013. — Öffentliche Zuschauer-Kommentare dazu: SAMMELSTELLE:« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/16287-öffentliche-debatte-zum-zdf-film-und-alle-haben-geschwiegen-ausgestrahlt-im-tv-europaweit-am-04-03-2013-öffentliche-zuschauer-kommentare-dazu-sammelstelle/?s=b18b3e813c17d7914a27ec86cf8aaa6abfafbcfd und trage alles was mit diesem Thema zu tun hat DORT zusammen.

von Martin MITCHELL am 6. April 2013 - 14:22 Uhr

“Und alle haben geschwiegen” — Und jetzt?

Die am Ende des ZDF-SPIELFILMS “Und alle haben geschwiegen” von Paul (Matthias Habitch) erwähnte ZWANGSARBEITSSTÄTTE IM MOOR, das ev.-luth. Bethel-eigene FREISTATT IM WIETINGSMOOR – heute „Bethel im Norden“ genannt – wurde schon in dem im Jahre 1984 ausgestrahlten ZDF-SPIELFILM “Das Ende vom Anfang” wahrheitsgemäß und realitätsnah dargestellt und porträtiert, aber danach – weil derzeit von Bethel einfach abgestritten – einfach wieder zugebuddelt und vergessen, d.h. weiterhin totgeschwiegen.

“Und alle haben geschwiegen” — Und jetzt?

von Martin MITCHELL am 15. Mai 2013 - 16:43 Uhr

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“Und alle haben geschwiegen” — Und jetzt?

GERMANY – Bundesrepublik Deutschland.

ZDF-SPIELFILM “Und alle haben geschwiegen” EINE EINTAGSFLIEGE !

Großes Interesse seitens der deutschen Gesamtgesellschaft an diesem Thema bestand noch nie; damals nicht und auch heute nicht; und das flüchtige Interesse einiger Weniger der deutschen Gesamtgesellschaft die sich kurz dafür interessiert haben ist verflogen. Somit war der Film und die Message des Films eindeutig eine EINTAGSFLIEGE.

Ohne Zweifel – es wird in der Bundesrepublik Deutschland klar und deutlich auch weiter zu diesem Thema geschwiegen. Selbst viele der Opfer, die vielleicht noch dazu fähig gewesen wären und die sich durchaus für ihr eigenes Recht hätten einsetzen können schweigen und lassen die Verantwortlichen und Mitverantwortlichen somit jeglicher Sanktion für die ihrerseits begangenen Verbrechen ( im zivilrechtlichen und moralischen Sinne ! ) entkommen.

Für die Aufrichtigkeit der Nation als Ganzes tut dies natürlich nichts.

Die ganze Nation scheint sich jedoch überhaupt nicht daran zu stören.

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KURZBERICHT dazu in Deutsch und in Englisch :

“Und alle haben geschwiegen” / “Keiner war bereit das Schweigen zu brechen.”
= “And all kept their silence.” / “And all kept silent.” / “And all kept quiet.” / “And everyone kept quiet.” / “And everybody turned a blind eye.” / “Conspiracy of silence.”
“Und alle schweigen sie weiter”
= “And all continue to maintain their silence.” / “The cover-up continues.” / “They are all still in denial.” / “The denial continues.” / “The silence continues.”
“Das Schweigen ist ohrenbetäubend.” = “The silence is deafening.”
“Das ganze Land zeigt diesbezüglich völlige Gleichgültigkeit”
= “The whole community does not speak up (against)…” / “The whole population is turning a blind eye and a deaf ear.” / “The whole country couldn’t care less.” / “The entire nation simply does not give a damn.”

Es gab einen Film und das war’s dann auch. Mehr gibt’s nicht.
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