Ganz schön frech: Lena Meyer-Landrut im Interview

12. Mai 2011 - 17:20 - 2 Kommentare

Anlässlich des “Eurovision Song Contest” darf ARD-Urgesterin Frank Elstner (69) Lena Meyer-Landrut (19) befragen und was dabei entsteht ist alles andere als eine entspannte Interviewatmospähre. Auszüge gefällig?

Gleich zu Beginn wird es holprig.

„Das ESC Motto zum European Song Contest“ – „Es heißt ‘Eurovision’!“

„Ist irgendjemand dabei, von dem Sie sagen: Das Lied das hätte ich auch gerne gesungen?“ – „Ne.“

„Jetzt spricht man in den letzten beiden Jahren natürlich von Lena, von dem Sieg, von diesem Wahnsinnsding da in Oslo, was sie gemacht haben…“ – „Moment! In den letzten zwei Jahren?“ – “Jaja doch, letztes Jahr gings los, plus dieses Jahr, sind zwei Jahre. Also wenn ich richtig rechnen gelernt habe.“

Während des Rundgangs im oberen Bereich der Halle.

„Hier schauen wir jetzt in diese noch nicht ganz beleuchtete Halle. 36.000 Menschen werden hier sitzen am Samstagabend. Jetzt sind vielleicht 150 bei der Arbeit hier dabei. Und dann, da vorne in der Bühnen, da ist in der Mitte ein Kreis. Und genau dort in der Mitte, da wird Lena stehen.“ – „Ist nicht richtig. Ich werd nicht in der Mitte stehen, sondern ein bisschen vor der Mitte. Aber ist ja fast richtig.“

Frank Elstner gibt sich nicht geschlagen und probiert Lenas Standort abermals festzustellen:

„Aber da wo jetzt sozusagen die roten Lichter sind oder waren. Dort wo jetzt das grüne Band ist. Etwa dort und dann sind sie….“ – „Es wechselt sekündlich. Man kann es nicht feststellen.“

„Sie sind der einsamste Mensch der Welt da unten.“ – “Nein, ich habe fünf Mädchen bei mir.”

„Aber doch nicht auf der Bühne, hinter Ihnen, die mit Ihnen tanzen!“ – „Die sind auf der gleichen Bühne, auf der ich auch stehe sind auch die fünf Mädchen.“

„Ja, aber wenn sie singen und ihnen der Text nicht einfallen lassen würde, dann…Kein Mensch kann ihnen helfen. Da sind sie in dem Moment einsam.“ – „Richtig. Da werde ich dann in Fantasiesprache improvisieren.“

„Der Herr Raab, der sich ja um die kümmert, der sie entdeckt hat, der ihr Pate ist, der für Sie viel produziert hat…“ – (höhnisches Gelächter) „Der mein Pate ist, der überweist mir jeden Monat 2 Mark fünfzig.“

Frank Elstner macht tapfer weiter:

„Das war ja früher hier ein Fußballstadion.“ – „Ist es auch immernoch.“

„Wie hat man aus einem Fußballstadion so eine Showbühne gezaubert? Dahinter stecken natürlich sehr viele Handwerker, sehr viele fleißige Menschen, Hundertschaften (Lena verdreht die Augen) die hier wochenlange gearbeitet haben. Wollen Sie die Handwerker mal ganz herzlich grüßen und Danke sagen?“ – (salutierent) “Danke Handwerker! Ihr habt einen guten Job gemacht.”

Hier nochmal für die Video-Fans von euch:

[youtube]ckO595Z2vkM[/youtube]

Scheinbar für beide kein guter Tag für ein Interview. Oder was denkt ihr?

 
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Kommentare zu Ganz schön frech: Lena Meyer-Landrut im Interview

Zu diesem Beitrag gibt es 2 Kommentare.

von lieschen müller am 13. Mai 2011 - 16:22 Uhr

eine wirklich dumme pute. bin geneigt, ihr pech zu wünschen. aber leider
würde deutschland dabei nicht gut wegkommen. ich wünsche mir für deutschland glück, nicht für lena.

von Renegade71 am 14. Mai 2011 - 09:05 Uhr

Das ist zwar respektlos, aber nicht unverschämt. Was die Sache hier peinlich macht ist Elstners kompletter Mangel an Selbstironie. Und Lena ist ein sehr ironischer Mensch – etwas, womit nicht jeder klar kommt. Und als Elstner versucht, Lena im wahrsten Sinne des Wortes auf ein Podest zu stellen (alleine – auf der Bühne) läss Sie das in ihrer selbstironischen Art nicht zu. Für mich das Gegenteil von Hybris. Sie bleibt auf dem Boden und bei den Tatsachen, im Gegensatz zu Elstner.

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