Skispringen: Martin Schmitt denkt über ein Karriereende nach

21. Februar 2013 - 11:14 - 1 Kommentar

Die Nordische Ski-Weltmeisterschaft 2013, die heute in in Val di Fiemme startet, wird ohne Martin Schmitt stattfinden. Bundestrainer Werner Schuster hatte entschieden den erfahrenen Athleten nicht zu nominieren, weshalb dieser nach der Saison über eine Weiterführung seiner Karriere nachdenken wird.

Nach einer enttäuschenden vergangenen Saison und einem wenig erbaulichen Sommer hatte in diesem Winter sicherlich niemand mehr mit Martin Schmitt gerechnet. Der mittlerweile 35jährige wurde nicht von wenigen Fans und Experten nur noch mitleidig belächelt, irgendwie schien er sein Karriereende verpasst zu haben. Aber Schmitt belehrte allen eines Besseren mit einem hervorragenden Abschneiden bei der Vierschanzentournee auf Platz 10. Allerdings schwächelte die Form des Skisprung-Altmeisters, weshalb die Nordische Ski-Weltmeisterschaft 2013 ohne ihn stattfinden wird.

Skispringen: Martin Schmitt denkt über ein Karriereende nach

Solche Rückschläge bringen natürlich auch einen Profi wie Martin Schmitt ins Grübeln. Nach dieser Saison wird er gemeinsam mit dem Bundestrainer über seine Zukunft beraten und dann eine Entscheidung fällen. Eine Karriereende liegt dabei durchaus im Bereich des Möglichen, allerdings reizen ihn auch die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi. “Das ist natürlich ein besonderer Anreiz. Wenn ich in Sochi dabei sein sollte, wären das meine fünften Olympischen Spiele, das wäre ein schöner Abschluss. Aber nach Sotschi wäre dann auf jeden Fall Schluss.” sagte Schmitt der Sport-Bild.

Bild: Martin Schmitt von A.Nilssen Photography, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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Kommentare zu Skispringen: Martin Schmitt denkt über ein Karriereende nach

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von Brigitte Wenner am 22. Februar 2013 - 20:11 Uhr

Ich finde es sehr schade, dass der Martin Schmitt nicht mit zur WM 2013 darf. Er
hat im Winter meiner Meinung nach bewiesen, dass er noch gut mithalten kann.
Martin hat in all den Jahren viel Erfahrung gesammelt und ist daher wichtig für die
junge Mannschaft.

Die Enttäuschung von Martin kann ich gut verstehen. Aber ich hoffe, dass er nicht aufgibt und seine Karriere erst nach Sotchi beenden wird. Kopf hoch Martin, Du schaffst das. Ich ziehe auf jeden Fall den Hut vor Dir und Deiner Leistung und ich finde es ganz toll, dass Du trotz vieler Rückschläge nicht so früh aufgegeben hast wie der Sven Hannawald.

Viel Glück und all Gute wünscht
B. Wenner

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