Sony Playstation 4: Neuheiten und Release zu Weihnachten

21. Februar 2013 - 10:56 - keine Kommentare

Bei einer großen Keynote wurde die Sony Playstation 4 präsentiert: Der Konsolen-Nachfolger soll verstärkt auf die Vernetzung der Spieler setzen und zeigt beeindruckende Leistungskraft – zumindest in Demonstrationen, denn ein tatsächliches Gerät wurde bei der Präsentation vorenthalten.

Sony hat mit der Präsentation der Playstation 4 den Kampf um die Vorherrschaft bei den Next-Gen-Konsolen in eine neue Phase geleitet und kommt damit Microsoft zuvor. Der noch aktuelle Vorgänger, die PlayStation 3, kam vor sieben Jahren etwas zu spät und galt dann als zu teuer. Doch mit hervorragender Graphikleistung, der Einführung des PlayStation Move Controllers, den Download-Möglichkeiten im Playstation Store und vor allem durch die Integration eines Blu-Ray Laufwerks konnte sich die PS3 vor die Konkurrenz der Wii von Nintendo setzen und zeitweilig auch der Microsoft Xbox 360 den Rang ablaufen, die erst durch das Kinect System wieder den Spitzenplatz belegen konnte.

Playstation 4: Sonys neue Spielkonsole

Bei der Wahl der Spielkonsole können Gamer geradezu religiöse Gefühle entwickeln und sich vehement gegen die anderen Vertreter auf dem Markt aussprechen. So lässt sich auch erklären, warum Sony sich dazu entschlossen hat, die Playstation 4 vorzustellen, ohne ein tatsächliches Gerät mit zur Vorführung zu bringen: Ninentdo ist im vergangenen Weihnachtsgeschäft mit der Wii U vorgeprescht und somit trotz des ausbleibenden Erfolgs die Diskussionen um die nächste Generation der Konsolen neu entfacht – Sonys PS4 Vorstellung soll das Interesse optimal ausnutzen, bis der Hauptkonkurrent Microsoft im Sommer seine Xbox 720 präsentiert.

Dabei konnte die fast zwei Stunden andauernde Keynote einerseits mit Demo-Videos geplanter Spiele in perfekter Auflösung, Graphik und Bewegung begeistern, andererseits aber nicht alle Fragen beantworten. Denn Sony setzt bei der PS4 verstärkt auf die Verbindung der Spieler untereinander, in einem eigenen Netzwerk, in sozialen Netzen, über Smartphones und die hauseigene Playstation Vita, erklärt hingegen nicht, wie das im Vorfeld angekündigte Ökosystem eigentlich aussehen soll.

PS4: Next-Gen Konsole von Sony kommt zu Weihnachten

Im Inneren der Konsole hat man sich für eine große Festplatte entschieden, die mehr Inhalte speichern kann, aber auch den Zugriff auf Spiele und Online-Produkte erleichtert. In der Tat wurde auf der Vorstellung kein Laufwerk angesprochen, was die Vermutung nahelegt, dass Sony komplett auf Downloads setzen will, zumal die Playstation 4 nicht abwärtskompatibel sein wird. Dafür sollen Spieler ihre Games schon starten können, bevor sie vollständig heruntergeladen wurden, und in den Stand-by-Modus wechseln, ohne den Spielstand speichern zu müssen.

Spiele wie „Watch Dogs“ oder „Shadowfall“ sollen vom x86 Prozessor mit acht Kernen und der eingebauten PC-Grafikkarte profitieren, da Sony offenbar nicht mehr auf eigene Entwicklungen setzt, sondern den Rechner-Markt anvisiert. Damit kann die PS4 vor allem als deutliche Verbesserung gelten, jedoch nicht als revolutionäre Entwicklung – während sich weitere Details auch noch ergeben können, bevor die Playstation 4 zu Weihnachten 2013 auf dem amerikanischen Markt erscheinen soll.

Bild: Sony Playstation von seanmasn, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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