Rosins Restaurants im Savanna in Berlin Prenzlauer Berg

7. Februar 2013 - 18:30 - 4 Kommentare

In der sechsten und letzten Folge von „Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf“ in der mittlerweile vierten Staffel probiert Frank Rosin einmal etwas Neues aus: Er versucht dem im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg gelegenen, afrikanischen Restaurant „Savanna“ zu helfen.

Frank Rosin begibt sich nach Berlin: Im Trendbezirk Prenzlauer Berg in der Hauptstadt findet er das „Savanna“, das von Jonas Gebresselassie vor vier Jahren eröffnet wurde. Trotz der ungewöhnlichen und seltenen Speisen – unter anderem Steaks vom Strauß, vom Springbock und vom Zebra, Filet aus Krokodilschwanz und Kudu-Antilope – beklagt er die ausbleibenden Gäste. Denn die Mischung aus eritreisch-äthiopischer Küche und modernen Gerichten aus Afrika mag exotisch sein, der Sternekoch vermutet allerdings, dass sie auch abschreckend ist.

Rosins Restaurants: Afrikanische Küche auf Kabel 1

Auch mit der Führung der Küche hat Frank Rosin so seine Probleme: Die Gerichte werden nach dem sie gekocht wurden nicht abgeschmeckt, mit einigen Zutaten kann er sich gar nicht anfreunden. Das Interieur sei nicht ansprechend und auch die Sauberkeit bemängelt der Fernsehkoch. Für ihn ist klar, dass die Speisekarte in einer solchen Weise umgearbeitet werden muss, dass auch weniger experimentierfreudige Europäer in Jonas’ Gaststätte finden.

Rosin stellt sich dem kulturellen Zusammenprall dabei jedoch nur bedingt: Seiner Meinung nach muss das Alleinstellungsmerkmal des Restaurants umgekrempelt und auf die Gewohnheiten und Vorlieben der Europäer abgestimmt werden – wenn man sich die Restaurantkritiken zum „Savanna“ in Berlin-Prenzlauer Berg ansieht, stellt man schnell fest, dass es für die exotische Küche auch schon vor Frank Rosins Liebhaber gab, die ihren Weg in das afrikanische Restaurant fanden – für die Vielzahl regulärer Restaurantgänger mag die Speisenauswahl jedoch zu ausgefallen sein, um ein jeden Tag gefülltes Haus zu begünstigen.

Frank Rosin kocht Krokodil und Zebra

Die Frage muss sich dennoch stellen, ob der Sternekoch der Einzigartigkeit einer Geschäftsidee wie dem „Savanna“ einen Gefallen tut, wenn er die traditionellen eritreisch-äthiopischen Gerichte an den europäischen Geschmack angleichen will. Die Antwort kann jedoch nur sehr ambivalent sein, denn das Restaurant selbst mag er damit sehr wohl vor finanziellem Schaden retten – am 07. Februar 2013 wird man seine Rettungsversuche um 20.15 Uhr in gewohnter, doppelter Länge, dafür in dieser Staffel aber zum letzten Mal, auf Kabel Eins sehen können.

Bild: Restaurant von 4nitsirk, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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Kommentare zu Rosins Restaurants im Savanna in Berlin Prenzlauer Berg

Zu diesem Beitrag gibt es 4 Kommentare.

von leser am 7. Februar 2013 - 21:47 Uhr

Alleinstellungsmerkmal des Restaurants stimmt ja so nicht, da 5 Gehminuten entfernt ein ähnliches Lokal mit identischen Speisen vorhanden ist.

Es nützt kein Angebot ohne Nachfrage

von Elke Wagner am 8. Februar 2013 - 16:08 Uhr

Ich verstehe die ganze Sendung nicht. Ich kenne das Savanna und finde es sehr gut. Schade um die Sendezeit. 🙁

von mäuschen am 10. Februar 2013 - 18:27 Uhr

……mich hat die letzte Sendung über die savanna doch sehr verunsichert. Schau ich auf die internetseite des Lokals entfacht dort eine heiße Diskussion zu der ausgestrahlten Sendung. Das Restaurant wird immer noch unter dem Namen savanna betrieben. Unverständnis, was wurde uns in der Sendung vorgemacht ? Warum wird der Zuschauer so Vera….t.

von Yonas Gebresilasie am 22. Oktober 2014 - 19:38 Uhr

Hört Bitte auf zu lügen. Es reicht.

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