Sarah Engels: Nach DSDS 2011 will sie kein Zurück!

10. Mai 2011 - 14:38 - 6 Kommentare

Als Zweitplazierte bei Deutschland sucht den Superstar 2011 ist Sarah Engels (18) ganz schön anspruchsvoll. Wie sie der “Bild”-Zeitung mitteilte, wäre es furchtbar für sie wieder in die Schule zu müssen.

Sie grault sich davor wieder die 12. Stufe ihrer Schule zu besuchen und möchte auch nicht mehr in ihren alten Job zurück: “Ich habe Angst vor meinem alten Leben!”, verriet sie in dem Interview.

Noch bis vor ein paar Monaten jobbte sie bei “Hallo Pizza” in Hürth – immer sonntags von 17 bis 22 Uhr. Eine Rückkehr kann sie sich da natürlich nicht so recht vorstellen. Schließlich durfte sie vergangenen Samstag vor einem riesigen Publikum von über 6 Millionen Zuschauern singen. Da fällt der Abschied schon schwer.

In ihrem alten Leben erwartet sie die Schule und ein einfacher Job. Vor DSDS war Sarah gerade an ihrem Fachabitur dran und machte eine Ausbildung zur Fremdsprachenassistentin. Bei DSDS hat sie offensichtlich Blut geleckt und will auf keinen Fall auf die Musik verzichten: “Ich will unbedingt Musik machen und nicht als Verkäuferin enden.”

Bis jetzt ist noch jeder DSDS-Ex-Kandidat im Medienjungle unter gegangen, doch Sarah hat Ambitionen. Nach einer Ballade mit Pietro hat sie schon ein Angebot eines Kosmetikherstellers, welcher ihr Gesicht für seine Marke nutzen möchte. “Es läuft alles wie gewünscht.”, meint Sarah.

Sie lässt aber durchblicken, dass ihr Freund und DSDS-Gewinner Pietro Lombardi (18) sie stützt. Obwohl ihm der Sieg von Sarahs Mutter Sonja nicht gegönnt wurde: “Der kann nix, hat nicht mal einen richtigen Abschluss.”, soll sie gewettert haben. Am Sonntag nach dem Finale wollte sie aber von allem nichts wissen: “Alles Quatsch. Ich war erregt und habe auch gesagt, dass das Ergebnis ein Witz sei. Sarah hatte klar den Sieg mehr verdient. Aber ich habe nie was gegen Pietro gesagt.”

 
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Kommentare zu Sarah Engels: Nach DSDS 2011 will sie kein Zurück!

Zu diesem Beitrag gibt es 6 Kommentare.

von naund am 10. Mai 2011 - 16:46 Uhr

nicht zurück ins alte Leben… ja klar, immer zu ne Ausbildung ist ja auch echt was für Dumme, Abitur wer braucht das schon, heute muss man DSDS gewinnen oder als C- Promi in irgendwelchen Dschugelcamps sitzen… das macht nicht wirklich reich aber bestimmt ziemlich bedeutungslos. Schade wenn sarah mit 18 schon ihr Leben abschließt.

von SarahIstSchonOk am 11. Mai 2011 - 13:08 Uhr

Sie hat meines Wissens nie gesagt, dass sie Ausbildung nicht würdigt.
Übrigens kommt alles sehr auf die Formulierungen an.
Im obigen Artikel wird Sarah wegen dieser Äußerung als “ganz schön anspruchsvoll” bezeichnet, was gleich wieder nach “Zicke” klingt.

Es gibt auch andere Berichte, nach denen Sarah folgendes gesagt haben soll:
„Ich habe etwas Angst davor, in mein altes Leben zurückzukehren“, sagte Sarah zu uns. „Ich weiß nicht richtig, wie man mich an der Schule wieder aufnimmt. Ich müsste wohl die 12. Klasse wiederholen.“

Nun, was gibt es an dieser Aussage überhaupt zu mäkeln?
Das belegt noch nicht mal die obige Behauptung, dass sie “ganz schön anspruchsvoll” sei. Sie ist jetzt nur gebeutelt, weil Sie viel Kraft und Hoffnungen in DSDS gesetzt hat, so dass Sie vermutlich ein Schuljahr verloren hat, falls Sie zur Schule zurück muss.
Ich denke, Ihre Einstellung ist völlig in Ordnung und Ihre Aussage verständlich.

Das Problem ist ja wohl eher das Format DSDS, weil es den/die Zweitplatzierte(n) für die Quoten genauso ausnutzt wie den/die Erstplatzierte(n). Aber eine Karriere oder das Preisgeld winkt dann nur dem Erstplatzierten. Sarah als Zweitplatzierte mit 48,1 Prozent wird danach einfach “ausgespuckt”. Schlimm.

von Onori am 13. Mai 2011 - 09:27 Uhr

Ich freue mich, dass ich solch intelligente Beiträge in den Kommentaren lesen darf. Bravo

von SarahIstSchonOk am 10. Mai 2011 - 20:26 Uhr

Sarah hat Talent. 48,1 Prozent der Anrufer waren dieser Ansicht.
Man kann nur hoffen, dass ihr nun eine Karriere in der Musik nicht verwehrt bleibt, obwohl die anderen 51,9 Prozent sie immer noch nicht in Ruhe lassen können.
Außerdem wird sie als Zweitplatzierte von der DSDS Maschinerie und den Verträgen nun gebremst umd dem Erstplatzierten keine Konkurrenz zu machen.

Sie hat verloren und “liegt am Boden”, also hört auf sie zu treten.
Es gibt DSDS Teilnehmer mit 5. Platz oder darunter, z.B. “Der Checker” oder Norman Langen, die auch nicht in ihr “normales Leben” zurück wollten und weit weniger geleistet haben als Sarah. Nur bei Sarah wird es wieder als Gemeinheit ausgelegt.

von Onori am 10. Mai 2011 - 21:55 Uhr

Ich bin von Sarah begeistert und ihre Ambitionen für ihre Zukunft sind doch das Mindeste was man sich denken kann. Sarah ist ein Ausnahmetalent und es ist ihr gutes Recht, wenn sie damit eine Karriere aufbauen kann. Wer die Möglichkeit hat, Sarah zu unterstützen, soll das unbedingt machen. Sie singt 3 Klassen besser als Pietro und das System mit dem Voting ist eine Frechheit. Da kommt jemand wie Sarah und schenkt uns eine super Leistung, wofür wir alle dankbar sein sollten und die bekloppten Teenies, die von Singen und Stimmkraft überhaupt keine Ahnung haben, verschaukeln Sarah, nur weil sie so einen wie Pietro gerne als Teddybär hätten. Es ist eine Schande. Eine Fachjury sollte bis zum Finale mitbestimmen, damit die Menschen, die nicht anrufen möchten, auch zu ihrem Recht kommen. Ich bin von Dir Sarah, begeistert

von Dieter Jacubowski am 12. Mai 2011 - 09:35 Uhr

Hi Onori,
ich bin voll deiner Meinung und finde wozu braucht man dann noch eine Fachjury, wenn das die Menschen Daheim am Fernseher entscheiden die ” fast keine Ahnung von Musik im Fachlichen Beriech haben”. Aber Sarah ist Ehrgeizig und wird ihren Weg machen. Davon bin ich fest überzeugt

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