DHM in Berlin: Ausstellungstart von “Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933 – 1938”

31. Januar 2013 - 13:07 - keine Kommentare

Das Deutsche Historische Museum in Berlin liefert seit heute mit der Sonderausstellung “Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933 – 1938” einen umfassenden Beitrag zum gleichnamigen Themenjahr in Berlin. Im Mittelpunkt steht dabei die Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1993 und das Novemberpogrom von 1938.

Das Thema “Nationalsozialismus” findet auch in den Museen der Republik immer wieder hohen Anklang beim Publikum. Allein die Sonderausstellung “Hitler und die Deutschen” besuchten mehr als 250.000 Menschen, die sich immer wieder mit diesem dunklem Kapitel der deutschen Geschichte auseinandersetzen wollen. Als Fortsetzung und weitere Spezifizierung des Themas widmet man sich jetzt der Stadtgeschichte Berlins zur Zeit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten.

DHM in Berlin: Ausstellungstart von “Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933 – 1938”

Als lebendige Metropole der Weimarer Republik leben rund vier Millionen Menschen in Berlin, das zu dieser Zeit als durchaus weltoffen bezeichnet werden darf. Bezeichnend dafür steht die Zahl der Juden, die auf rund 160.000 beziffert wurden. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurden wesentliche Grundrechte außer Kraft gesetzt und somit der Stadt die Demokratie entzogen. Meinungsfreiheit wurde zum Fremdwort, politische Verbände und Parteien verboten – insbesondere das Tempo dieser negativen Entwicklung ist in der Nachbetrachtung überraschend.

Anhand eines umfassenden Bildmatrials sowie zahlreichen Schaustücken jener Zeit wird die Zeit zwischen 1933 und 1938 anschaulich dokumentiert. “Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933 – 1938” ist ab dem 31. Januar bis zum 10. November 2013 im Deutschen Historischen Museum zu sehen.

Bild:DHM in Berlin von Christoph Lühr, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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