Australian Open 2013: Andy Murray folgt Novak Dojokovic ins Finale

25. Januar 2013 - 14:39 - keine Kommentare

Andy Murray folgt Novak Djokovic in das Endspiel des ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres. Im Halbfinale siegte der Schotte gegen Roger Federer mit 6:4, 6:7, 6:3, 6:7 und 6:3. Bereits im letzten Jahr standen sich die beiden Kontrahenten in zahlreichen packenden Spielen gegenüber.

2013 beginnt für Tennisfans spätestens mit den Australian Open endgültig. In Melbourne kämpfen die Sportler um den ersten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier in diesem Jahr. In der Herrenkonkurrenz erreichte Novak Djokovic bereits am gestrigen Tag nach einem ungefährdeten Drei-Satz-Sieg das Endspiel. Der Spanier David Ferrer war gegen den Serben chancenlos der nun die Chance besitzt, seinen Titel zu verteidigen. Im Endspiel trifft er auf Andy Murray, den er im letzten Jahr im Halbfinale bezwang.

Wiederholung des olympischen Finals

Zu den zahlreichen Höhepunkten des Tennisjahres 2012 zählten das Finale der Olympischen Spiele und das Endspiel in Wimbledon. In beiden Partien trafen Andy Murray und Roger Federer aufeinander. Beim Finale in Wimbledon 2012 gewann der Brite vor heimischem Publikum den ersten Satz, doch sein Kontrahent drehte das Spiel und fuhr seinen vierten Titel beim traditionsreichen Grand-Slam-Turnier in London ein. Doch nur wenige Wochen später gelang Murray die Revanche am gleichen Ort. Im Endspiel der Olympischen Spiele ließ der Brite seinem Schweizer Konkurrenten keine Chance und holte die Goldmedaille im eigenen Land. Nun kam es zum erneuten Duell zwischen Roger Federer und Andy Murray, doch dieses Mal fand die Partie bereits im Halbfinale statt.

Murray im fünften Satz souverän

Die Anfangsphase dominierte der Schotte, der derzeit in der Weltrangliste auf Platz drei geführt wird, durch sein starkes Aufschlagsspiel. Auf der anderen Seite ließ Federer ein frühes Break zu, welches ihm den Verlust des ersten Satzes kostete. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, die im zweiten Durchgang im Tie-Break endete. Diesen entschied der Schweizer für sich. Nachdem Murray den dritten Satz deutlich zu seinen Gunsten entschied, entwickelte sich der vierte Durchgang zum Höhepunkt der Partie. Federer führte bereits mit 4:1, doch dem Schotten gelangen zwei Breaks, so dass er beim Stand von 6:5 zum Matchgewinn aufschlug. Doch der Schweizer zeigte nun sein bestes Tennis und zwang seinen Kontrahenten in den erneuten Tie-Break. Diesen entschied Federer deutlich mit 7:2 für sich. In allen Tie-Breaks in diesem Jahr, die der Schweizer bestritt, ging die Nummer zwei der Weltrangliste als Sieger hervor. Doch wer nun mit der Wende in der Partie zu Gunsten Federers rechnete, sah sich wenige Minuten später getäuscht. Andy Murray gelang ein schnelles Break im fünften Satz. Mit seinem druckvollen Grundlinienspiel dominierte er die Ballwechsel und gewann den entscheidenden Durchgang mit 6:3.

”Djoker” will Titel verteidigen

Im Endspiel trifft der Schotte nun auf Novak Djokovic. Der Serbe setzte sich im letzten Jahr im Finale gegen Rafael Nadal durch. Die Partie ging in die Geschichte ein, denn mit einer Spielzeit von knapp sechs Stunden war sie das längste Finale eines Grand-Slam-Turnieres das jemals gespielt wurde. Nun möchte der ”Djoker”, der die Weltangliste derzeit anführt, seinen Titel verteidigen. Das Endspiel der Australian Open 2013 der Herrenkonkurrenz beginnt am Sonntag um 9:30 Uhr. Einen Tag zuvor stehen sich um die gleiche Uhrzeit Victoria Azarenka und Na Li im Finale der Damen gegenüber. Beide Partien überträgt Eurosport live.

Bild: Australien-Open Finalist Andy Murray von karlnorling, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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