Rach der Restauranttester auf RTL in Wesendorf – Der Heidjer braucht Hilfe

14. Januar 2013 - 19:30 - 5 Kommentare

Die heutige Folge von „Rach der Restauranttester“ bringt den Sternekoch Christian Rach nach Wesendorf: Im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen ist „Der Heidjer“ seit 26 Jahren als Imbiss etabliert, doch kann Besitzerin Mechthild die Kosten bei ausbleibender Kundschaft nicht mehr bewältigen.

Für Christian Rach bricht ein neues, schwieriges Kapitel in „Rach der Restauranttester“ auf RTL an: Die Imbissstube „Der Heidjer“ in Wesendorf ist auf sämtlichen Gebieten am Ende und der Sternekoch sieht nur noch die Möglichkeit eines radikalen Schnitts für Betreiberin Mechthild, die den Laden seit 26 Jahren führt. Doch deren Kräfte sind seit langem schon aufgebraucht und der Restaurant-Retter muss vor allem gegen ihre Mutlosigkeit ankämpfen, damit sein Rettungsversuch nicht nur zu einem letzten Aufbäumen gerät.

Rach der Restauranttester rettet Imbissstube in Wesendorf

Bereits als Christian Rach die Räume des „Heidjer“ betritt, wird ihm klar, dass hier einiges im Argen liegt. Die für einen Imbiss durchaus reichhaltige Karte spricht ihn nicht an und er bezweifelt, dass eine so kleine Küche die schiere Vielzahl der Speisen überhaupt stemmen kann – doch als ihm die Besitzerin Mechthild eröffnet, dass jedes Gericht auf der Speisekarte tiefgefroren ist und in der Fritteuse zubereitet wird, entdeckt der Restauranttester das erste Problem der Gaststätte in Wesendorf in Niedersachsen.

Ungenießbares Essen in uninteressanter Atmosphäre wird mit übermächtigen Schulden gepaart und ergänzt durch eine überforderte Besitzerin: Mechthild ist unorganisiert und mit ihrem Laden „abgesoffen“, wie es der Sternekoch schonungslos formuliert. Ihr neunjähriger Überlebenskampf gegen Schicksalsschläge und ausbleibende Kunden hat sie an den Rand der Verzweiflung getrieben und Christian Rach muss sich und ihr die Frage stellen, ob eine Rettungsaktion überhaupt noch sinnvoll ist.

Christian Rach: Schwieriger Fall in Niedersachsen

Sternekoch Christian Rach macht keinen Unterschied zwischen Gourmetküche, Hausmannskost und Imbiss: Jeder gastronomische Betrieb hat seine Berechtigung – muss aber gut geführt sein und qualitativ das halten, was er verspricht. Im „Heidjer“, zwischen Wolfsburg und Braunschweig gelegen, kann er seinem Ruf als „Hoffnungsträger“ erneut entsprechen und zeigen, wie er mit Einfühlsamkeit, Verständnis, aber auch mit harten und ehrlichen Worten und Taten den Untergang eines seit mehr als zwanzig Jahren etablierten Betriebs zu verhindern versucht.

„Rach der Restauranttester“ läuft mit der zweiten Episode der siebenten Staffel am 14. Januar 2013 um 21.15 Uhr auf RTL.

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Kommentare zu Rach der Restauranttester auf RTL in Wesendorf – Der Heidjer braucht Hilfe

Zu diesem Beitrag gibt es 5 Kommentare.

von Ursa am 14. Januar 2013 - 21:40 Uhr

Selten habe ich für jemanden so gehofft, dass es klappt mit der Rettung.
Ich danke ihr, dass sie mich mit diesem schönen Gedicht von Hilde Domin bekannt gemacht hat:
“Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise wie einem Vogel
die Hand hinhalten.“

von Tina am 15. Januar 2013 - 17:14 Uhr

Ich habe die Sendung gesehen und die Inhaberin Mechthild Müller tut mir sehr leid. Eine sympathische Frau. Sie hat gekämpft, gehofft und am Ende verloren.Ich drücke Frau Müller die Daumen, dass sie ihren Weg findet und eine Glückliche,erfolgreiche, gesunde Zukunft hat. Sie hat es verdient. Herr René Weber, äußerte sich in einem anderen Artikel, das er es begrüßen würde, wenn jemand anderes den Imbiss wieder öffnen würde. Hallo Herr Weber, wenn die Touris und die Dörfler kein Interesse an einen Imbiss in Wesendorf haben, ist doch sicherlich niemand so dumm und eröffnet den Imbiss wieder. Soll es Denjenigen genau so ergehen wie Frau Müller? Das wäre doch Hirnrissig. Wer bindet gern freiwillig Geld ans Bein. Und wie lange soll der Imbiss gut laufen? 1 Jahr, 2 Jahre bis das AUS droht? So blöde kann doch niemand sein. Wären mehr Dörfler in den Imbiss gegangen, als ihn Frau Müller noch bewirtschaftete, wäre Frau Müller sicher auch heute noch gut im rennen und könnte gut Leben. Sie hat es ja vergebens probiert.

von Nadine am 15. Januar 2013 - 18:33 Uhr

Schade das es den Heidjer nicht mehr gibt ! Aber verdient ! Die Chefin ist auch voll
fertig ! PAUSE ! Rach konnte auch nix mehr machen !!!! Schade !!!!

von Wolfgang am 15. Januar 2013 - 19:36 Uhr

Es mag viele gründe geben,die zur schließung des Heidjers geführt haben.Fakt ist,das das Preis/Leistungsverhältnis über die letzten Jahre nicht mehr gepaßt hat.
Ausgegebene Ware stimmte nicht mit der Bestellung überein.(Jägerschnitzel gab es ohne Soße,statt bestellter Pommes gab es Bratkatoffel) Ständiger Personalwechsel zeugt nicht von einem gut geführten Imbiß und führt mit Sicherheit zum Qualitätsverlust der Speisen.Wer in der Sendung gesehen hat wie nur das Gyros geschnitten wurde verliert jeglichen Appetit.Man darf natürlich nicht den weggebliebenden Kunden die Schuld geben.Sondern hier hätte eine rechtzeitige Eigenkritik ( Analyse )Schaden abgewendet.Ich selbst finde es schade
das dieser Imbiß geschlossen wurde,denn ich war über zwanzig Jahre Stammgast.

von zuckerboy am 20. Januar 2013 - 16:03 Uhr

ich find es auch schade das diese lokal anscheinend nicht mehr gibt.. schokoman aus wiener neustadt österreich

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