Goldpreis: Entwicklungsprognosen prophezeien Kurssturz

8. Januar 2013 - 12:01 - 1 Kommentar

Neben leichten Fluktuationen ist der Goldpreis in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen – ein Grund liegt in der Investitionssicherheit des Edelmetalls während der Euro-Krise. Neben optimistischen Analysten sehen einige von ihnen aber auch einen Kurssturz in der näheren Zukunft.

Seit vielen Jahren steigt der Goldpreis und im vierten Quartal 2012 ging der Großteil der Finanzexperten davon aus, dass ein neues Rekordhoch im neuen Jahr ins Haus stehen könnte. Grund hierfür ist der Status von Gold als sichere Anlage für Investoren und in der noch immer anhaltenden Euro-Krise ist der Wunsch nach Sicherheit auch an der Börse groß. René Hochreiter, Platin-Analyst vom Minenexperten „Allan Hochreiter (Pty) Ltd.“ in Johannesburg bezweifelt jedoch, dass der Preis für das Edelmetall weiter steigen wird – im Gegenteil, er reiht sich beim Investmenthaus Goldman Sachs ein und prophezeit einen Goldpreissturz 2013.

Negative Prognosen: Goldpreis könnte 2013 einbrechen

Als Finanzdienstleister für Minenbetriebe sitzt der Vorstand von „Allan Hochreiter“ gewissermaßen an der Quelle und weiß, wie der Abbau des Metalls sich mit den Investitionen in den Bereich verträgt. Zudem gilt René Hochreiter in Prognose-Kreisen als überdurchschnittlich erfolgreich, was seine Einschätzungen angeht. Nun geht er davon aus, dass sich die Krise erholt und entsprechend die Nachfrage nach Gold als Sicherheitsinvestitionsgut sinkt – der Goldpreis würde sich dieser Entwicklung anschließen.

Hochreiter gibt dem Goldpreis noch einen kurzen Moment im Rampenlicht, eine Art letztes Aufbäumen, bis die Investoren das Interesse daran verlieren – 1.700 US-Dollar sieht er als Höchststand an, nachdem die seiner Prognose nach gute Entwicklung der Wirtschaft der Vereinigten Staaten im Jahr 2013 die Preise für das „Krisenmetall“ auf unter 1.600 Dollar fallen lassen werden.

Sichere Anlage: Gold ist während der Krise bei Investoren beliebt

Nach zwölf Jahren eines kaum gebremsten Aufstiegs beim Goldpreis mögen aber weder Investoren noch Analysten von dem Edelmetall lassen: Im Gegensatz zu den negativen Einschätzungen der Goldpreis-Entwicklung von Goldman Sachs und von René Hochreiter können sich manche Branchenbeobachter auch einen Anstieg auf 1.900 US-Dollar pro Feinunze vorstellen – die Deutsche Bank sieht sogar 2.100 Dollar als Goldstand am Ende des Jahres als möglich an.

Bild: Goldpreis von dorena-wm, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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Kommentare zu Goldpreis: Entwicklungsprognosen prophezeien Kurssturz

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von goldbuck am 1. Februar 2013 - 22:01 Uhr

Gold hält man als Versicherung, daher ist der Preis pro Unze völlig egal.

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