Russland: Rekordkälte fordert 128 Menschenleben

26. Dezember 2012 - 09:22 - keine Kommentare

Während hierzulande frühlingshafte Temperaturen herrschen, hat Russland mit einer Rekordkälte zu kämpfen. Die seit Tagen herrschende Kälte mit Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius hat inzwischen 128 Menschenleben gefordert, zudem müssen derzeit mehr 900 in Kliniken aufgrund von Erfrierungen behandelt werden.

Gegensätzlicher hätte Weihnachten in Europa aus klimatischer Sicht gar nicht verlaufen können. Während der Westen des Kontinentes frühlingshafte Festtage mit Rekordwerten von 20,7 Grad Celsius in München verlebte, hatte die Kälte vor allem Russland und die Ukraine fest im Griff. Maximale Temperaturen im Gebiet um den Ural von minus 54 Grad Celsius haben den Menschen dort erheblich zugesetzt. Selbst in der Millionenmetropole Moskau kam das öffentliche Leben angesichts von minus 30 Grad vollkommen zum Erliegen.

Russland: Rekordkälte fordert 128 Menschenleben

In einer ersten Bilanz der Gesundheitsbehörden hat die Rekördkälte in Russland mindesten 128 Menschen das Leben gekostet. 900 weitere werden derzeit aufgrund von Erfrierungen in den Kliniken landesweit behandelt, insgesamt hätten sogar 1.700 Kälteopfer medizinische Hilfe in Anspruch genommen.

Aktuell ist jedoch Besserung in Sicht. Die Temperaturen in Moskau sollen sich allmählich der Nul Grad Celsius-Marke nähern.

Bild:Winter in Russland von megion_man, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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