PKW-Maut: Ramsauer fordert Einlenken der FDP

25. Dezember 2012 - 09:33 - keine Kommentare

Laut einem aktuellen Gutachten fehlen Bund, Ländern und Kommunen pro Jahr mehr sieben Milliarden Euro für den Erhalt, Betrieb und Sanierung der Verkehrswege in Deutschland. In diesem Zusammenhang fordert Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ein Einlenken der FDP, um die PKW-Maut auf den Weg zu bringen.

Deutschlands Autofahrer, aber auch die Nutzer von Schienen- und Wasserwegen, kommen täglich mit der mangelnden Qualität der Verkehrswege in Deutschland in Berührung. Schlaglöcher auf den Straßen, gedrosselte Geschwindigkeiten auf alten Bahnstrecken oder schlecht ausgebaute Kanäle sind nur eine kleine Auswahl dessen, womit man hierzulande konfrontiert wird. Aus einem Gutachten zur “Zukunft der Verkehrsinfrastrukturfinanzierung”, das im Dezember 2012 veröffentlich wurde, geht hervor, dass Bund, Ländern und Kommunen pro Jahr mehr sieben Milliarden Euro für den Erhalt, Betrieb und Sanierung der Verkehrswege fehlen.

PKW-Maut: Ramsauer fordert Einlenken der FDP

Für Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kann deshalb nur die Einführung der PKW-Maut die jährliche Unterfinanzierung langfristig decken und deshalb fordert er den Koalitionspartner FDP auf den Widerstand aufzugeben. Die einfachste Lösung in diesem Zusammenhang wäre die Einführung einer Vignette wie sie in der Schweiz bereits üblich ist. Deren Einführung und Handhabung wäre schnell zu realisieren und würde zusätzliche Mittel in den Verkehrsetat spülen. Raumsauer kündigte zudem an, dass die Aufstockung der finanziellen Mittel für das Verkehrsministerium Bestandteil der kommenden Koalitionsgespräche auf Bundesebene sein werden.

Bild: Peter Ramsauer von Holzindustrie, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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